Adipositaszentrum Lohne erfährt großen Zulauf
10.08.2026
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Mehr krankhaft Übergewichtige suchen Hilfe

Immer mehr Menschen haben krankhaftes Übergewicht. In der Region sind laut einer Mitteilung des St.-Franziskus-Hospitals Lohne fast 25 Prozent der Menschen krankhaft übergewichtig. Übergewicht verursacht Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, Schlaganfälle und Krebs sowie verschiedene orthopädische und psychische Leiden.

Mit einem Adipositasrechner auf der Homepage (www.adipositaszentrum-lohne.de) können Patienten nun ermitteln, ob sie Adipositas haben, und sich ebenfalls auf der Webseite über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Als Maß für das krankhafte Übergewicht gilt der Body-Mass-Index (BMI). „Normales“ Übergewicht könne der Mitteilung zufolge oft mit Diäten, Sport und einer Ernährungsumstellung behandelt werden, Adipositas in den meisten Fällen aber nicht.

2011 wurde das Lohner Adipositaszentrum erstmals von der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie zertifiziert und seitdem regelmäßig erneut ausgezeichnet. Das Adipositaszentrum am St.-Franziskus-Hospital verzeichnet steigende Zahlen. Seit 2004 sind Zentrumsleiter Dr. Peter Loermann und sein Team im Bereich Adipositas aktiv. Für Menschen mit einem BMI über 40 gibt es nach Angaben von Dr. Loermann kaum eine andere Therapiemöglichkeit. Der Durchschnitts-BMI der Patienten, die in Lohne operiert werden, liegt bei 54, was sehr hoch sei, so Dr. Loermann. Der Chefarzt betont, dass die Patienten vor einer Operation einen intensiven Beratungsprozess durchlaufen. Zunächst würden konservative Wege beschritten.

Das Kompetenzzentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie am St.-Franziskus-Hospital bietet ein umfassendes und kompetentes Angebot für Menschen mit krankhaftem Übergewicht auf hohem Niveau, erläutert Dr. Loermann. 

Im Bild:
Dr. Peter Loermann leitet das Adipositaszentrum am St.-Franziskus-Hospital Lohne

Bericht: OV Vechta 
Foto: Lutz / St.-Franziskus-Hospital